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Herzlich willkommen auf unserem Internet-Blog. Die Arbeitsgruppen der Lokalen Agenda21 Kleinmachnow berichten hier über aktuelle Projekte und  Aktivitäten und weisen auf Termine und Veranstaltungen hin.

Alle Beiträge erscheinen auch auf unserer Facebook-Seite.

 

 

 

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Prima Klima Mieter-Erfahrungsbericht

Hallo Prima-Klima Freunde.

Wir sind Familie Sachs/Fritsche aus Kleinmachnow, die es leider bis jetzt erst auf einen Erfahrungsbericht in diesem Blog geschafft haben, was sich aber in diesem Jahr auf jeden Fall ändern wird. Es hat sich seit November 2017 viel getan in unserem Haus. Ende November wurden sämtliche Lampen in unserem Haus gegen LED-Lampen gewechselt, die uns Herr Affeldt von der AG Energie und Klimaschutz der Lokalen Agenda 21 Kleinmachnow zur Verfügung gestellt hat. Selbst im Keller wurde alles ausgetauscht. Ende Januar 2018 endet das 1. Quartal vom Klima-Prima Projekt und es werden erste Verbrauchsergebnisse ermittelt. Allerdings denken wir, dass durch die Weihnachtsbeleuchtung die Energieeinsparung nicht wirklich gegriffen hat. Jedenfalls sagt das unsere Zählerstandstabelle aus. Wir denken, dass wir das erst im 2. Quartal richtig ermitteln können. Außerdem hat uns Herr Affeldt ein Hydrometer mit 3 zusätzlichen Funksensoren zum Messen der Raumluftfeuchtigkeit in unserem Haus zur Verfügung gestellt. Damit haben wir das Wohn-, Kinder- und Schlafzimmer sowie das Badezimmer unter Kontrolle. Wir richten uns seitdem genau nach diesem Gerät und haben somit die Luftfeuchtigkeit in unserem Haus total unter Kontrolle. Also darauf möchten wir nicht mehr verzichten, weil das wirklich eine tolle Sache ist. Ein Blick auf das Hydrometer und man weiß genau, wann man durchlüften muss. Zusätzlich haben wir uns 2 Raumluftentfeuchter im Baumarkt gekauft. Einer steht im Kinderzimmer und der zweite im Wohnzimmer. Somit wird die Raumluftfeuchtigkeit noch besser reguliert. Mitte Dezember 2017 wurden 3 Heizkörperventile durch elektronische Heizkörperventile gewechselt, was eine weitere Einsparung der Heizkosten bewirken soll. Auch das wird man am Ende des 2. Quartals erst wirklich ermitteln können. Jetzt warten wir erst mal die Auswertung des 1. Quartals (Nov 2017 – Ende Jan 2018) ab und dann werden wir auf alle Fälle davon berichten.

Neue Helfer beim Heiz-Sparen

Nachdem alle Leuchten auf LED umgestellt wurden (es wurden doch noch einige Lampen mit Glühbirnen gefunden), ging es heute ans Installieren der elektronischen Heizventile, mit denen wir nun für jedes Zimmer den geeigneten Heizrhytmus angepasst haben.

Auch die Warmwassertemperatur wurde auf 45 ° C herunter geregelt. Zusammen mit der neuen Wassersparenden Duschbrause kann es nun ans Sparen gehen. Wir sind wirklich gespannt wie sich die bereits durchgeführten Maßnahmen auf das tägliche Leben und den Verbrauch am Ende des Jahres bemerkbar machen.
Das Thermohygrometer mit 4 Messsensoren ist auf jeden Fall sehr spannend. So kann man sehen, wie sich das Raumklima in den einzelnen Räumen verhäl und welche Auswirkungen feuchte Wäsche und das richtige Lüften wirklich haben.

Es folgen noch weitere Maßnahmen… die leider einige Hausaufgaben unsererseits erfordern. Nach Weihnachten geht es dann weiter.

PrimaKlimaMieter heizen jetzt mit Köpfchen

Die allermeisten Heizkörper sind heute bereits mit Thermostatventilen ausgestattet; diese regeln die am Ventil eingestellte Raumtemperatur zuverlässig – ein „Nachdrehen“ (z.B. wenn es draußen kälter wird) ist nicht nötig. Auch drosselt das Thermostatventil die Wärmezufuhr in den Heizköper, wenn innere Wärmequellen (Herd, Backofen, viele Personen, Kerzen, Sonneneinstrahlung etc.) dem Raum ausreichend Wärme zuführen. An sich eine clevere Sache. Aber…die Tücke – oder besser gesagt: das Effizienzpotential – steckt im Detail.

  1. Thermostatventile altern
    Nach rund 10-12 Jahren sollten Thermostatventile ausgetauscht werden. Die Regelmeachnik im Ventil verliert im Laufe der Jahre ihre Genauigkeit. In Folge regelt das Ventil nicht mehr ausreichend genau (oder gar nicht mehr); im Raum wird es nicht mehr ausreichend warm oder zu warm…die Heizkosten können steigen.
  2. Thermostatventile werden falsch benutzt
    Hat man die richtige Einstellung am Ventil gefunden (häufig entspricht die Stellung „3“ einer Temperatur von 20 Grad), muss am Ventil nichts mehr nachgeregelt werden. Nach dem Lüften muss man das Ventil nicht auf „5“ drehen; das Ventil regelt die Wunschtemperatur ganz alleine ein. Doch Vorsicht: Beim Lüften sollten herkömmliche Thermostatventile auf „0“ bzw. „*“ (Stern) eingestellt werden, da das Ventil sonst die Wärmezufuhr freigibt und unnötig Wärme „nach draußen“ gelüftet wird. Hier schleichen sich Fehlbenutzungen ein, die ebenfalls höhere Heizkosten nach sich ziehen.
  3. Thermostatventile richten sich nicht nach dem Lebensrythmus
    Der Lebenrythmus vieler Menschen ist heute anders, als noch vor 10, 15… Jahren. Verschiedene Aktivitäten oder schlicht die Berufstätigkeit der Bewohner bedingen, dass tagsüber  immer öfter niemand zuhause ist. Warum sollte man dann die Räume voll durchheizen? Doch beim Gehen jedes Thermostatventil in jedem Raum abregeln? Den Aufwand macht man ein- oder zweimal…dann nicht mehr. Doch es gibt eine perfekte Lösung: elektronisch gesteuerte Thermostatventile!

Und genau solche „smarten“ Heizkörperventile wurden nun in bei unseren PrimaKlimaMietern installert und das geht ganz einfach: altes Ventil abschrauben, neues Ventil aufschreiben – fertig! Anschließend kann für den Heizkörper genau eingestellt werden, wann welche Temperatur im Raum herschen soll. Taggenau und bis auf 10 Minuten genau. Der große Vorteil: Der Raum wird nun nur noch genau dann geheizt, wenn es auch benötigt wird. So kann auch tagsüber die Temperatur auf 16-17 Grad abgesenkt werden, was kräftig Heizkosten spart. Das lohnt sich besonders in Kinderzimmern (wenn der Nachwuchs tagsüber in der Kita, Schule oder Uni ist), im Badezimmer (hier braucht man meist nur morgens und abends höhere Temperaturen) oder im Wohnzimmer (wenn man tagsüber unterwegs ist). Je nach Gegebenheit lassen sich bis zu 30% Heizkosten pro Raum einsparen und das ohne jeden Komfortverlust. Im Gegenteil, denn die automatische Steuerung denkt mit und erkennt sogar, wenn gelüftet wird: erkennt das Ventil einen deutlichen Temperaturabfall (im Winter), schließt das smarte Ventil die Wärmezufuhr und öffnet diese, sobald es im Zimmer wieder wärmer wird oder spätestens nach 15 Minuten. So kann man auch nach dem Lüften das Heizen nicht mehr vergessen – ausgekühlte Räume (Schimmergefahr!) gehören der Vergangenheit an.

Je nach Modell bieten die elektronischen Ventile noch die eine oder andere Zusatzfunktion, z.B. Boostfunktion (kurzfristiges Aufheizen), Urlaubs- und/oder Partyprogamm sowie die Vernutzung aller Ventile und Steuerung per App oder zentralem Steuerdisplay.

Los geht´s bei ca. 12 Euro pro Ventil, nach oben (je nach Bedarf und Funktionsumfang) offen.

Prädikat: sehr empfehlenswert. Unsere PrimaKlimaMieter werden über ihre Erfahrungen berichten.

 

Spartechnik für die PrimaKlimaMieter

Viele Wege führen zum Klimaschutz in den eigenen vier Wänden, dazu gehört neben dem eigenen Verhalten natürlich auch die richtige Technik. Unsere beiden Haushalte haben nun weitere Spartechnik erhalten:

  1. Ein Funkthermometer-System mit mehreren Sensoren zur Kontrolle der Temperatur und Luftfeuchtigkeit in verschiedenen Räumen. So kann an einem zentralen, kleinen Display alles überprüft werden. Einfacher geht es nicht.
  2. Neue, elektronisch geregelte und programmierbare Heizkörperventile, die die herkömmlichen Thermostatventile ersetzen. Die neuen Ventile regeln genauer und es lassen sich mehrere Heiz- und Absenkzeiten pro Tag aufs Grad genau einprogrammieren. So wird kräftig Energie gespart, wenn man z.B. tagsüber für mehrere Stunden nicht zuhause ist oder Räume nur zeitweise nutzt. Dies ergänzt die normale Nachtabsenkung und es lassen sich bis zu 30% Heizkosten pro Raum einsparen. Weiterhin erkennen die Ventile, wenn beim Lüften die Temperatur im Raum rasch absinkt, und schließen die Wärmezufuhr in den Heizkörper. Nachdem die Fenster geschlossen wurden, öffnen die Ventile die Wärmezufuhr wieder. So geht am wenigsten Energie beim Lüften verloren.

    Da herkömmliche Thermostatventile oft auch schlicht falsch benutzt werden, bieten die neuen elektronischen Ventile ein zusätzliches Sparpotential, da diese nach der Programmierung vollautomatisch arbeiten.

 

Wir wünschen unseren „PrimaKlimaMietern“ viel Spaß beim Einbau. Als nächstes wenden wir uns dann dem Warmwasserverbauch zu…

Apps zum Klimaschutz

Energieeffizienz und Klimaschutz machen noch mehr Spaß, wenn moderne Technik ins Spiel kommt. Die Erfassung und Beobachtung der eigenen Verbräuche an Strom, Wärme und Wasser gehören fest zum Energiespar-Programm, wenn´s also daran gehen soll, den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Mit dem Smartphone, dem Tablet oder dem PC geht´s noch leichter, z.B. mit den passenden Apps von co2online.

Zu den Features gehören u.a. die einfache Erfassung der Zählerstände, der Vergleich der eigenen Verbräuche mit anderen Haushalten und die bequeme Auswahl energieeffizienter Haushaltsgeräte. Auch für Handwerker steht eine passende App zur Verfügung. Mehr zu den Klimaschutz-Apps gibt´s hier.

Achtung:
Wenn Sie die Apps nutzen, würden wir uns um eine Kontaktaufnahme freuen, um von Ihren Erfahrungen zu berichten. Nutzen Sie dazu bitte unser Kontaktformular bzw. die Kontaktdaten, die auf unserer Facebook-Seite hinterlegt sind. Vielen Dank.

Teilnehmer gesucht: Praxistest Dämmung

Sie möchten Ihr Haus dämmen? Dann bewerben Sie sich beim Praxistest Dämmung der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) und sichern Sie sich bis zu 2500,- Förder- und Beratungsprämie.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Achtung:
Sollten Sie als Kleinmachnower Haushalt ausgewählt werden, bitten wir um Kontaktaufnahme zur eventl. Vorstellung Ihres Projektes auf unserer Webseite http://www.klimaschutz-kleinmachnow.de

80 für den Klimaschutz

Kleinmachnow, 13.12.2017

Ein verspätetes Nikolausgeschenk gab es heute für die rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Kleinmachnow. Josef Raab und Julian Affeldt, beide seit Jahren engagiert in der AG Energie und Klimaschutz der Lokalen Agenda21 Kleinmachnow, verteilten heute zwei Stunden lang Präsenttaschen, gefüllt mit Informationsmaterial über die Arbeit der Lokalen Agenda, einem Kinderbuch zum Thema nachhaltige Landwirtschaft und jeweils zwei hocheffizienten LED-Lampen. Mit der Aktion wollten sich die beiden bei der Gemeindeverwaltung für deren Unterstützung der Agenda-Arbeit im vergangenen Jahr bedanken und haben gleichzeitig die Hoffnung, für ein Mehr an Engagement für den Klimaschutz zu motivieren.

„Die LED-Lampen sollen zum Ausprobieren der neuen Lichttechnik animieren. Viele Menschen verbinden mit LED-Lampen zu dunkles oder zu grelles, kaltweißes und ungemütliches Licht“, so Josef Raab. „Aber moderne LED-Lampen erzeugen ein Licht, das von der herkömmlichen Glühlampe nicht mehr zu unterscheiden ist. Dabei sparen sie 90% Strom und benötigen über die Lebensdauer viel weniger Rohstoffe. Wir werben aber auch sehr für einen sofortigen Austausch der noch vorhandenen Energiesparlampen und der herkömmlicher Leuchtstoffröhren, da auch diese über ihre Lebensdauer viel mehr wertvolle Energie verbrauchen, als LED-Leuchtmittel. Alte Leuchtmittel lassen sich meist im Handumdrehen austauschen. Und viel Geld kann man damit auch noch sparen.“

Dank der Vorabinformation an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten bereits heute sehr viel alte Lampen eingesammelt werden; diese werden der fachgerechten Entsorgung zugeführt. In vielen Räumen wurden die beiden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon erwartet, die Freude über die kleinen Präsente war überall zu spüren. „Mit der Aktion wollen wir natürlich niemanden beeinflussen (die Lampen haben einen Wert von zusammen 2,- und wurden aus dem Preisgeld der Agenda bezahlt), sondern nur einen Anstupser zum Nachdenken und Handeln geben. Leider war der Bürgermeister nicht anwesend“, resümiert Julian Affeldt. „Jede neu eingesetzte LED-Lampe ist ein wichtiger Schritt zum Erreichen der lokalen Klimaschutzziele. Das Klimaschutzprogramm der Gemeinde muss ja umgesetzt werden; in der Schublade nützt es nichts. Darauf wollen wir aufmerksam machen, denn es gibt in Kleinmachnow noch sehr, sehr viel zu tun, um die eigenen Verpflichtungen zu erreichen. Das Potential zur Steigerung der Energieeffizienz alleine im Rathaus ist riesig, dazu braucht man nur einmal mit offenen Augen durch die Räume zu gehen. Wir würden gerne mithelfen, dies zu verbessern.“