Infostand und LED-Tauschaktion

Auch auf dem diesjährigen Kinderfest am 24.8.2019 auf dem Rathausmarktplatz in Kleinmachnow bieten wir an unserem Infostand erneut an, alte Leuchtmittel gegen effiziente LED-Leuchtmittel auszutauschen (max. 2 pro Haushalt). Bitte bringen Sie Ihre alten Leuchtmittel (Glühlampen, Halogenglühlampen und/oder Energiesparlampen) mit, diese werden von uns sachgerecht entsorgt.

An unserem Infostand erhalten Sie weiterhin viel Informationen, u.a. zu unseren Projekten (Balkon-Kraftwerke, Pedelec-Verleih), können Sie Sie einen einfachen, aber sehr effektiven Solarofen bestaunen und können auf einem Dynamo-Fahrrad selber erleben, wieviel Energie benötigt wird, um eine Glühlampe zum Leuchten zu bringen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Kleinmachnow

Kleinmachnow erweitert massiv die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Nachdem am Rathaus Kleinmachnow (Adolf-Grimme-Ring 10) und am Hauptsitz der gewog (Rodelberg 48) bereits seit mehreren Jahren öffentlich nutzbare Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen, werden diese nun bis Ende September 2019 um weitere 7 Ladepunkte ergänzt: im Bereich des Rathauses und des Rathausmarktplatzes, am August-Bebel-Platz, Thomas-Müntzer-Damm/Zehlendorfer Damm, am Parkplatz Rammrathbrücke (Freibad Kleinmachnow), im Bereich des Stolper Weges und am Adam-Kuckhoff-Platz

In einem weiteren Schritt soll am Rathaus Kleinmachnow eine Schnellladestation mit Gleichstromanschlüssen (DC) errichtet werden, an der E-Fahrzeuge in wenigen Minuten große Mengen Strom laden können. Diese ergänzt die dann bestehenden Wechselstrom-Ladestationen (AC) und richtet sich vor allem an Gäste, Besucher*innen des Rathauses, des Marktplatzes, an Mieter*innen und Wohnungseigentümer*innen ohne eigene Lademöglichkeit und an Reisende auf der A9, die kurz vor oder nach Berlin einen Ladehalt in angenehmer Atmosphäre einlegen möchten. Auch werden Flottenfahrzeuge, z.B. von Pflegediensten, und kommunale Fahrzeuge an der Schnellladestation schnell mit Strom geladen. Die Versorgung erfolgt an allen Ladestationen mit 100% Grünstrom.

Eine weitere Schnellladestation könnte am Europarc Dreilinden entstehen, diese dann jedoch in rein privater Hand. Verschiedene Anbieter wurden bereits darauf angesprochen.

Nach unseren Informationen soll auch eine Schnellladestation am Porschezentrum im Europarc-Dreilinden entstehen. Ob und wann diese installiert wird, können wir leider zum aktuellen Zeitpunkt nicht sagen. Fördermittel wurden jedoch beantragt.

PNN berichtet

Die PNN berichtete kürzlich über unseren öffentlichen Aufruf an die neu gewählte Gemeindevertretung und den Bürgermeister, für die Gemeinde Kleinmachnow den Klimanotstand auszurufen, dem Beispiel vieler anderer Gemeinden und Städten weltweit zu folgen und damit dem Klimaschutz oberste Priorität in allen Entscheidungen einzuräumen.

Öffentlicher Aufruf zum Klimanotstand in Kleinmachnow

Die Mitglieder der AG Energie und Klimaschutz der Gemeinde Kleinmachnow rufen den Bürgermeister der Gemeinde, Michael Grubert, und die neu gewählte Gemeindevertretung eindringlich auf, dem Vorbild vieler anderer Gemeinden und Städte zu folgen, und den Klimanotstand auszurufen und damit alle Entscheidungen unter den Vorbehalt des Klimaschutzes zu stellen.

Den kompletten Aufruf lesen Sie hier: Aufruf Klimanotstand.

Tag der Elektromobilität

Nicht vergessen: Am kommenden Samstag findet der Tag der Elektromobilität in Kleinmachnow statt (10-16 Uhr). Veranstaltungsort ist der Großparkplatz am Freibad Kleinmachnow, direkt an der Rammrathbrücke (Warthestraße).

Energie- und Verkehrswende zum Anfassen und mitreden, Fahrzeuge aller Art vom eScooter bis zum Hybridbus, Talkrunde, Besichtigung der EE-Wärmeanlage im Freibad, LED-Lampentausch und dazu leckeres Eis und Frisches vom Food-Truck.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kleinmachnow – nur Mittelmaß

Im aktuellen ADFC-Fahrradtest schneidet die Gemeinde Kleinmachnow wie erwartet nur mittelmäßig ab, die Ergebnisse haben sich sogar verschlechtert.

Alle Ergebnisse hier.

Markt der Möglichkeiten im Neue Energien Forum Feldheim

Im April findet erstmals der „Markt der Möglichkeiten – klimafreundlich in PM“    statt.

Dies ist eine Hausmesse mit Angeboten aus der Region für die Region rund um Klimaschutz und Erneuerbare Energien.

Termin: Samstag, 27.04.2019, ab 14 Uhr Markt der Möglichkeiten und Tag der offenen Tür mit Attraktionen für die ganze Familie, Eintritt frei,

ab 17 Uhr klassisches Konzert „Stardust Sinfonie“ mit Bildern der Erde, Eintritt frei.

Ort: Neue Energien Forum Feldheim, Lindenstr. 11, 14929 Treuenbrietzen Ortsteil Feldheim.

Anfahrt: es ist ein ehrenamtlicher Shuttle-Service ab / zum Bahnhof Treuenbrietzen eingerichtet, Tel. 0162 711 5850, Danke Herr Lukas!!

Fahrradfahrer erhalten eine Anerkennung. Feldheim liegt auch am Jakobsweg.

Themen: Naturdämmstoffe, Energieberatung, Urlaub in der Region (Fläming statt Flugreise), PV-Anlagen fürs Eigenheim, Solarthermie, Geothermie, Wärmetauscher, Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt, regionale Produkte,, Lösungen zur Klimafolgenanpassung, intelligente Stromzähler und digitale Lösungen zum Energiesparen, Ideen zum Nutzen und Nachmachen, Erlebniszelt für Kinder, abends Konzert + Show

 Gesucht: Aussteller rund um PV, Solarthermie, Geothermie, Anmeldung für Aussteller bei B. Ral, Tel. 033841 65382.

Die Standgebühr übernimmt das Projekt Klimaschutz der TGZ PM GmbH im Auftrag und mit Mitteln des Landkreises Potsdam-Mittelmark.

 

Hinweis: Am gleich Tag findet der Tag der Elektromobilität in Kleinmachnow statt, wir berichteten. Ab 16 Uhr findet eine gemeinsame Ausfahrt von Elektrofahrzeugen nach Feldheim statt.

Landkreis Potsdam-Mittelmark hat endlich ein Klimaschutzkonzept

Das kürzlich beschlossene Klimaschutzkonzept des Landkreises Potsdam-Mittelmark ist nun online verfügbar, zu finden ist es auf den Klimaschutz-Infoseiten des Landkreises.

Unser großer Dank geht an Frau Barbara Ral, Klimaschutzmanagerin des Landkreises. Sie wird auch auf dem Tag der Elektromobilität am 27.4.2019 (10-16 Uhr, Parkplatz Rammrathbrücke, Kleinmachnow) zu Gast sein.

Wir wünschen uns, dass die Maßnahmen so bald als möglich umgesetzt werden, natürlich leisten auch wir als Lokale Agenda21 Kleinmachnow, unsere Beitrag. Wir sind aber vor allem auf die Mitwirkung engagierter Bürgerinnen und Bürger angewiesen, denn Klimaschutz „fällt nicht vom Himmel“, sondern muss aktiv gestaltet und umgesetzt werden – nach wie vor leider gegen viele Widerstände und gegen Desinteresse, welches auch wir auf kommunaler Ebene immer noch erleben müssen.

 

Solarboom 2018: Brandenburg auf Platz 2

2018 hat der Ausbau bzw. Neubau von Photovoltaikanlagen (direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom) einen Boom erlebt. In der aktuellen Auswertung belegt Brandenburg nun den 2. Platz, hinter Bayern. So wurden 2018 mehr als 300 MW neue Solarleistung ans Netz angeschlossen, damit sind nun insgesamt 3,7 GW an Solarleistung am Netz, die zuverlässig Tag für Tag große Mengen sauberen Strom ins Netz liefern.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Kochen mit der Sonne

Ich hatte die Gelegenheit, an einem Workshop der VHS-Zehlendorf mit dem Titel „Wir bauen einen Solarofen“ mitzumachen. Es waren zusammen etwa 12 Teilnehmer*innen, dazu der Dozent, Herr Dr. Ehmler, der uns den vom ihm entwickelten „Lightoven“ vorstellte und das Funktionsprinzip erläuterte. Anschließend ging es an die Arbeit und aus alten Plakaten, etwas Reflektionsfolie und ein paar Schrauben entstand in etwa 20 Minuten der erste Solarofen.

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Zuerst mussten die beiden A2-Platten aus Hohlkammerprofil mit der Refektionsfolie beklebt werden, was zu zwei am besten geht. Anschließend die markierten Löcher ausstanzen und entlang der vorgezeichneten Linien etwas ausschneiden. Anschließend werden die Teile mit wenigen Schrauben fixtiert – fertig.

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Die spezielle Form des Solarofens bewirkt, dass sich die eintreffenden Sonnenstahlen im einem senkrechten Streifen bündeln, in den der Kochtopf gestellt und damit stark aufgeheizt wird. Die Heizleistung kann dabei bis zum 500 Watt betragen (je nach Sonnenstand und Einstrahlung), ausreichend um Temperaturen über 100 Grad zu erzielen.

Zusammengeklappt ist der Ofen kaum größer als DIN A4 und ca 3 cm dick. Somit kann er problemlos überall verstaut oder z.B. zum Camping mitgenommen werden. Auch als „Notofen“ geeignet…wenn man der Strom ausfallen sollte.

Heute wollte ich den Ofen auch gleich ausprobieren und erst einmal ganz simpel etwas Eintopf aufwärmen. Die Sonne lacht vom Februarhimmel, sollte kein Problem sein.

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Ich stelle den Ofen in den Garten, richte ihn zur Sonne aus (am Ofen ist eine Positionierungshilfe angebracht) und stelle das Gefäß auf einem Metallständer in den Ofen. Man merkt sofort, wie warm, fast heiß, es dort ist.

Mit einer Thermographiekamera, die Wärmestrahlung in sichtbare Bilder wandelt, erkennt man sofort, dass der Ofen funktioniert. Bereits nach 3 Minuten erreicht das Kunststoffgefäß am Rand 90 Grad.

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Das Fadenkreuz zeigt auf den Gefäßrand, dahinter sieht man die Reflektion der Wärmestrahlung (Gefäß mehrfach sichtbar).

Nach weiteren 7 Minuten kann ich die Suppe essen, sie hat 60 Grad erreicht – schon zu heiß. Die Mikrowelle ist aus geblieben, kein Stromverbrauch nötig.

Ich werde in den nächsten Wochen damit experimentieren und freue mich auf mein erstes „Solarbrot“.

Wer mehr wissen möchte, kann die Homepage des Lightovens besuchen und dort ggf. auch einen fertigen Solarofen, einen Bausatz oder Zubehör und Werkzeug bestellen. Besichtigt und ausgeliehen werden kann das Ofen bei uns. Bitte melden Sie sich dazu über das Kontaktformular.