Aktion „PrimaKlimaMieter“ gestartet

PRESSEMITTEILUNG der

Lokale Agenda21 Kleinmachnow

AG Energie und Klimaschutz

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie bereits angekündigt, konnte die AG Energie und Klimaschutz der Lokalen Agenda21 Kleinmachnow am gestrigen Mittwoch die Aktion „PrimaKlimaMieter“ starten.

Ziel der Aktion ist es, zwei Kleinmachnower Haushalte von nun an über ein Jahr intensiv zu begleiten, um den Energieverbrauch und damit den CO2-Fußabdruck der beiden teilnehmenden Familien deutlich und nachhaltig zu senken. Dies ist ein wichtiger Beitrag für den kommunalen Klimaschutz und wird zu einer finanziellen Entlastung der Familien führen.

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Lokale Agenda startet Klimaschutz-Portal

Kleinmachnow, 29.10.2017

Die AG Energie und Klimaschutz der Lokalen Agenda21 Kleinmachnow startet das neue Klimaschutz Portal „Klimaschutz-Kleinmachnow“ im Internet. Auf der Seite http://www.klimaschutz-kleinmachnow.de finden Rat-Suchende und Interessierte schnell und einfach lokale Beispiele, Aktive, Gruppen und Beratung in und für Kleinmachnow in Sachen Energie und Klimaschutz.

Das Protal beschränkt sich bewusst auf die Gemeinde Kleinmachnow, um Menschen schnell und auf kurzen Wegen zusammen zu bringen.

Auf dem Portal finden sich Informationen zu lokalen Aktivitäten, Beratungsmöglichkeiten, Beispielen sowie weiterführende Informationen. Ebenfalls aufrufbar ist das Klimaschutzprogramm der Gemeinde Kleinmachnow. Interessenten haben auch die Möglichkeit, sich in einen Newsletter einzutragen.

Die AG Energie und Klimaschutz ruft insbesondere alle Bürgerinnen und Bürger sowie aktive Gruppen, Vereine oder Initiativen in Kleinmachnow dazu auf, ihre Beispiele für aktiven Klimaschutz auf dem Portal in anonymer Form vorzustellen. Jede und jeder, der in Kleinmachnow aktiv für den Klimaschutz ist, kann seine Aktivitäten oder Angebote auf dem Portal vorstellen. Kontaktmöglichkeiten sind dazu auf den Portalseiten vermerkt.

Autor: J. Affeldt

Sturm-Holz heizt Schule

Sturm Xavier hat zugeschlagen und auch in Kleinmachnow ist viel Bruchholz entstanden, u.a. an der Schopfheimer Allee. Nach Rücksprache mit dem Bauhof konnte das Holz eines Baumes für den Holzofen einer Schule in Kleinmachnow eingesammelt werden.

xavier hat zugeschlagen

Kleinschneiden und spalten

abtransportieren

lagern

heizen

schön warm

Bilder: J. Raab

Am 1.11.2017 geht´s los: Kleinmachnower Mieter beginnen mit dem Projekt PrimaKlimaMieter

Jetzt geht es endlich los! Heute gab es das letzte Vortreffen mit den beiden teilnehmenden Familien aus Kleinmachnow. Und schon in den kommenden Tagen erhalten die beiden Besuch durch den Energieberater der Verbraucherzentrale Brandenburg. Dabei wird zunächst ein sog. Basis-Check durchgeführt, aus dem bereits die ersten Maßnahmen abgeleitet werden. Die beiden Familien werden an dieser Stelle von nun an über ihre Erfahrungen der nächsten 12 Monate berichten.

Projekt „PrimaKlimaMieter“ startet

Nach umfangreichen Vorbereitungen, die sich länger als geplant hingezogen haben, beginnt in Kürze das Projekt „PrimaKlimaMieter“. Wir bereichten hier stets aktuell.

Einladung zur Vorstellung des BMUB-Modellprojektes im Freibad Kiebitzberge

An dieser Stelle leiten wir eine Einladung zur Vorstellung des BMUB-Modellprojektes “ Solare Substitution im Freibad Kiebitzberge als Modellprojekt für die Wärmewende in Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf“ weiter.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 6.7.2017 ab 19 Uhr im Rathaus Kleinmachnow.

Weitere Informationen zum Modellprojekte finden Sie hier:

Einladung Auftakt BMUB-Klimaschutz-Modellprojekt Kleinmachnow[3573].

Die AG Energie und Klimaschutz der Lokalen Agenda21 wird im Vorraum des Bürgersaals über ihre aktuellen Projekte informieren. Wir freuen uns, Sie bei uns am Info-Stand begrüßen zu dürfen.

 

Unwetter über Kleinmachnow – Vorboten der Klimaveränderung?

Regen ohne Ende, Gewitter und Sturmböhen tobten gestern über Kleinmachnow, dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, Berlin und weiten Teilen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns. Die höchsten Warnstufen waren aktiv und wurden erst nach und nach nach unten korrigiert. Keller liefen voll, Straßen waren überschwemmt, erneut drohten vielerorts Bäume umzuknicken.

Vorboten oder Anzeichen der Klimaveränderung? Viele Indizien sprechen dafür, z.B. das vermehrte Auftreten von Exremwetterlagen in Zusammenhang mit dem Anstieg der globalen Temperaturen um bereits mehr als 0,8 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau. Vielleicht aber auch nur ein Ausdruck natürlicher Schwankungen, die es immer schon gegeben hat.

Doch wer auf den letzten, den alles entscheidenden Beweis wartet, der wartet zu lange. Die Veränderungen sind nicht mehr wegzudiskutieren. Wissenschaftler aus aller Welt warnen seit Jahren, dass der fast ungehemmte Eintrag von Gasen, die den Wärmehaushalt unseres Planeten beeinflussen, z.B. durch Kohlendioxid (aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas) und Methan (vor allem aus der Landwirtschaft, aber auch aus undichten Gaspipelines), nicht folgenlos bleiben können. Die Physik lässt sich nicht überlisten. Die Veränderungen im Wärmehaushalt des Planeten sind nachgewiesen und können nur noch mit größten Anstrengungen minimiert, nicht aber vermieden werden. Es ist unmöglich, die bisherigen CO2-Emissionen wieder zurückzuholen, irgendwo und irgendwie dauerhaft zu lagern. Hier geht es um zig Gigatonnen.

Es muss gehandelt werden, und zwar auf zwei Ebenen:

  1. Der Eintrag immer weiterer Mengen an Treibhausgasen muss so schnell als möglich massiv reduziert werden. Das „globale Experiment der fossilen und nuklearen Energien“ gilt es zu beenden. Man kann nicht auf die Ergebnisse warten, wenn es kein Zurück gibt. Das ist fahrlässig und entbehrt jeder Verantwortung für kommenden Generationen.
  2. Unsere Generation muss so schnell wie möglich damit beginnen, Anpassungsmaßnahmen an die Klimaveränderungen einzuleiten. Dazu gehören u.a. Luftreinhalte- und Hitzealarmpläne sowie Wasserrisikokataster. Je länger wir damit warten, desto schwieriger wird es, die Aufgaben rechtzeichtig zu erledigen. Dabei sei nur an die Hunderte an Toten während der letzten Hitzeperioden erinnert – mitten in Europa, nicht etwa in Afrika oder Asien. Nein, Menschen sind mitten unter uns gestorben, weil wir es versäumt haben, an die Folgen zu denken und Maßnahmen zu ergreifen.

Und all diese Aufgaben gehen auch an Kleinmachnow nicht vorbei.

Unwetter über Kleinmachnow – Vorboten der Klimaveränderung? Auf jeden Fall ein Weckruf zum Handeln.